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Ein knackiges Vergnügen Gedicht: Klaus-Michael Schridde Einrichtung: Gisbert Selke Bereits als Kind war Klaus-Michael Schridde von den flinken brauen Kletterkünstlern fasziniert, wenn er mit seinen Eltern durch die Eilenriede spazierte. Damals noch scheu, turnen sie heute wie vertraute Haustiere durch die Gärten und gucken machmal sogar durch die Fenster, um nach dem Rechten zu sehen. Nicht selten haben sie vor dem Winter Ihre Vorräte in den Blumenkästen auf der Terrasse versteckt, die es nun zu heben gilt. Nicht nur die Pflanzerde wird auf den Platten verteilt. Zurück lassen diese Meister des Nüsseknackens dann häufig ihre Schalenreste in der Meinung, der Hauswirt greift zum Besen und wird es schon wieder richten. Zusammen mit seinen Enkeln hat Klaus-Michael Schridde kürzlich so ein possierliches Wesen beobachtet, zur Kamera gegriffen, aber zu spät und alles in lustigen Versen festgehalten. Herzlichen Dank, die Redaktion.

Ein Eichhörnchen

Mitten im Winter 2014, der bis jetzt ein Frühling ist, in unserem städtischen Gebiet ein kleines Kerlchen sitzt. In den Farben weißer Streifen, rötlich und ein bisschen braun, niedlich anzuschauen, sitzt auf einem Gartenzaun, ein Eichhörnchen, so wird es bei uns genannt, ruht sich aus, ist dabei ganz entspannt. Dann ist es kurz einmal weg, zurück, sitzt es dann auf dem Zaun wieder keck, zwischen seinen kleinen Pfoten ruht, das sei gesagt, eine Walnuss, genüsslich mit seinen Hauern wird sie aufgeknackt. Die Augen schauen links, dann rechts sehr schnell, von der Nuss etwas abzugeben gehört nicht zu seinem Naturell. ganz steil gestellt werden Ohren und Schwanz, die Hinterbeine auf Hab-acht, immer bereit zum schnellen Abgangstanz. Ein, zwei heftige Bisse in die Nuss, sitzt hoch aufgerichtet, schmatzend vertilgt es die Walnuss mit Genuss. Wir, als Spanner hinter den Küchengardinen lauernd stehen, werden von dem Eichhörnchen nicht gesehen. So, jetzt noch zügig ein Foto des lustigen Kerlchens gemacht, die Kamera jetzt holen, gleich ist es vollbracht, nicht schnell genug, das Eichhörnchen hat gelacht, es hat sich aus dem Staube gemacht. Klaus-Michael Schridde